Das Finale

 

Letzte Wahlveranstaltung im Wahlkreis

 

Heidi Scharf in gemütlicher Runde.

 

Donnerstag, 15. September 2005

In kleiner Runde kann man auch mal nur diskutieren.

Das große Publikum bleibt im Berg- stüble in Waldenburg aus. Macht nichts denkt sich unsere Direktkandidatin, da können wir doch mal direkt Revue passieren lassen und den einen oder anderen Punkt der Wahlwerbung be- sprechen. 

Heidi Scharf stellt ihr STATEMENT zur Bundestagswahl zur Verfügung, siehe unterhalb des Artikels.

                                         Heidi Scharf

Unsere Haller Vorstandschaft  trotz intensivster Wahlwerbung innerhalb der letzten Wochen immer noch hochmotiviert wie man sieht.

 Silvia Ofori (Landesvorstand)                                                 Heidi Scharf (erweiterter Bundesvorstand)

Bei einer netten kleinen Runde lässt sich auch mal das eine oder andere Thema besser besprechen.

                                         kleine Runde

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Statement von Heidi Scharf zur Bundestagswahl 2005

 

 

 

Heidi Scharf: "Wofür ich stehe"

Eine solidarische und soziale Gesellschaft sind die Grundlage für unsere

Demokratie.

 

Unsere Kinder sollen gut gebildet und in sozialer Sicherheit aufwachsen

können unabhängig vom Einkommen der Eltern.

 

Dazu ist wichtig:

 

Ein Zukunftsinvestitionsprogramm

für hochwertige Bildung und qualifizierte Kinderbetreuungseinrichtungen,

für bessere öffentliche Dienstleistung, die den Menschen direkt nutzt, 

für Wissenschaft und Forschung für zukunftsfähige Technologien und

unweltfreundliche Produkte

 

Arbeit und Leben zu menschenwürdigen Bedingungen

Jeder Mensch muss ein Einkommen haben, von dem Nahrung, Wohnung,

Kleidung und Bildung bezahlt werden kann. Niemand darf wegen seines

niedrigen Einkommens vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden.

Arbeitsplätze müssen so gestaltet werden, dass sie nicht krank machen.

 

Soziale Gerechtigkeit und Sicherheit

Paritätisch finanzierte soziale Sicherungssysteme. Jeder muss entsprechend

seiner Leistungsfähigkeit einzahlen. So darf Gesundheit nicht zur Ware

verkommen und nicht vom Einkommen der Menschen abhängen.

Wer Zeit seines Lebens gearbeitet hat, darf nicht im Alter in Armut abrutschen.

Wer seinen Arbeitsplatz verloren hat muss langfristig auch als Arbeitsloser

abgesichert sein und nicht nach 12 Monaten faktisch enteignet werden.

 

Steuergerechtigkeit

Wer viel verdient kann auch mehr Steuern bezahlen. Wer einen sozialen

Staat und eine intakte Gesellschaft will muss sich daran entsprechend

seiner Leistungsfähigkeit beteiligen.

 

Bildung und Ausbildung für Alle

Jedes Kind muss einen freien und kostenlosen Zugang zum Schulsystem

haben unabhängig vom Einkommen der Eltern. Unser Schulsystem

muss durchlässiger und fördernder werden. Es muss die Möglichkeit

einer flächendeckenden, kostenlosen und qualifizierten Ganztages-

Kinderbetreuung geben.

Wer nicht ausbildet muss zahlen.

 

Mehr direkte Demokratie und BürgerInnenbeteiligung

Alle Bürgerinnen und Bürger müssen an wichtigen Entscheidungen mitwirken

können. Also weg von der Stellvertreterpolitik hin zu einer Kultur der

Beteiligung und des Dialogs auf allen politischen Ebenen.

 

Rechte der ArbeitnehmerInnen stärke

Verbindliche Tarifverträge sind Mindestnormen und Grundvoraussetzung

für den sozialen Frieden in unserem Land. Sie bieten Schutz gegen

Niedriglöhne, untertarifliche Bezahlung und Konkurrenz untereinander.

Staatliche Eingriffe in die Tarifautonomie lehne ich entschieden ab.

 

Globalisierung gestalten

In allen Ländern muss es soziale Mindeststandards geben, damit alle

Menschen in Würde leben können.

Die Menschenrechte müssen gestärkt werden.

Die Finanzmärkte brauchen eine demoratische Regulation.

 

In Frieden leben

Wir brauchen keine Interventionsarmee sondern eine Friedensarmee. Unsere

Freiheit wird nicht am Hindukusch verteidigt. Deshalb bin ich für den Abzug

aller Truppen aus kriegerischen Gebieten.

Die Mittel für Rüstung müssen drastisch reduziert werden. Das so frei

werdende Geld muss zur Bekümpfung von Kinderarmut, für soziale Sicherheit

und für Investitionsprogramme, die Arbeitsplätze schaffen eingesetzt werden.

 

 

Wir haben lange genug gehört: "Es gibt zum derzeitigen Kurs der Regierung

keine Alternative". Ich sage: "In einer Demokratie muss es immer auch noch

Alternativen geben."

 

Heute heißt "Reform" Abbau sozialer Rechte.

Heute heißt "Bürokratieabbau" Deregulierung und Aushöhlung des Arbeits-

rechtes.

 

CDU/CSU und FDP wollen keinen Wechsel, sondern die Verschärfung des

bisherigen Kurses.

 

Wer das nicht will

wer einen echten Wechsel will

wer will, dass wieder die Menschen im Mittelpunkt stehen

wer will, dass unsere Kinder wieder eine Perspektive und eine Zukunft haben

der muss am 18. September die Linkspartei wählen.

 

 

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© WASG Schwäbisch Hall - Hohenlohe 2005